Für einige Kinder ist bereits in der Grundschulzeit das Erlernen
des Lesens und Schreibens schwierig. Neben anderen Faktoren haben
auch die Methoden des Anfangsunterrichts hierfür eine große
Bedeutung. Alle Anfangsmethoden führen zu bestimmten Kompetenzen,
doch kann das Übernehmen und Anwenden unverstandener Schreibstrategien
bei den Schülern zu massiven Falschschreibungen führen.
Gelegentlich gelingt Schülern dabei die Kompensation ihrer Schwierigkeiten
so gut, dass sie erst im Sekundarbereich auffällig werden.
Um das individuelle orthographische Regelwerk der Kinder zu verstehen,
müssen Eltern und Pädagogen wissen, welche Orientierungspunkte
des Erstschreibens und Erstlesens den Kindern vertraut sind. Die gebräuchlichsten
Methoden des Schriftspracherwerbs stellen die Ganzwortmethode, die
synthetisch- analytische Methode und die Methode „Lesen durch
Schreiben“ dar. Ergänzend treten das Lernen an Modellwörtern,
die Vorgabe von Merkregeln, das Dehnsprechen und die Wortbildstrategie
hinzu.
Die Lerntherapeuten des Lese- und Rechtschreibschwäche Instituts
Magdeburg wollen die Methoden erläutern, Vor- und Nachteile benennen
sowie auf die Stolperstellen auf dem Weg zum normativen Schreiben
hinweisen. Die Veranstaltung richtet sich an Eltern, Grundschullehrer
und Lehrer weiterführender Schulen, damit die Gründe der
Falschschreibungen der Schüler deutlich und nachvollziehbar werden.
Die Veranstaltung ist als Weiterbildung freier Träger anerkannt.
Im Unterricht begegnen Lehrer immer wieder Schülern, die ungern
lesen und deren Leseleistung schwer einzuschätzen ist. Einige
dieser Schüler lesen schnell und teils sehr undeutlich, andere
lesen betont langsam. Oftmals werden diese Schüler kaum noch
aufgefordert, Arbeitsanweisungen oder Aufgabenstellungen bzw. Textpassagen
im Literaturunterricht vorzulesen.
Die häuslichen Leseübungen gestalten sich mit steigender
Klassenstufe immer schwieriger. Strategien wie das Silbenlesen und
das gedehnte Lesen lassen sich bei den Kindern im Grundschulalter
noch anwenden, jedoch kaum bei den Größeren. Obwohl die
Lesetechnik zunehmend beherrscht wird, mangelt es weiterhin am Textverständnis.
Insgesamt stellt sich die Frage, wie Leseleistungen beurteilt werden
können, da sie sowohl auf dem subjektiven Empfinden der Zuhörer
beruhen als auch von der Lesesituation abhängig sind.
Die Lerntherapeuten des LRS Instituts Magdeburg wollen die komplexen
Handlungsabläufe im Leseprozess erläutern und Kriterien
für die Beurteilung des Lesevermögens vorstellen, damit
leseschwache Kinder frühzeitig erkannt und angemessen berücksichtigt
werden. Mit Hilfe einer fundierten Beobachtung sollen Fördermöglichkeiten
abgeleitet werden, die im Unterricht, aber auch zu Hause Verwendung
finden können.
Die Veranstaltung ist als Lehrerfortbildung anerkannt.
In der Vorstellung der Kinder, und auch in der vieler Eltern, ist
die Schule der Ort, an dem sie u. a. endlich Schreiben und Lesen lernen
können. Das Beherrschen beider Kulturtechniken ist für die
Heranwachsenden ein wichtiges Mittel, um selbstständig und unabhängig
zu agieren. Anfängliches Imitieren elterlicher Schreib- und Lesevorgänge,
Kritzelphasen und die "Schreibung" des eignen Namens bis
hin zur Ausgestaltung eigenständiger Handschriften verweisen
auf die große Bedeutung der Schriftsprache für die kindliche
Entwicklung.
Zur Gewährleistung der Schriftsprachentwicklung benötigen
die Kinder wichtige Vorläuferfähigkeiten, welche bereits
vor dem Schuleintritt entwickelt und, falls nötig, gezielt trainiert
werden müssen. Neben der Begutachtung der Sprachfähigkeit
und der Entwicklung des Interesses an der Schriftsprache müssen
auch die feinmotorischen und die visuellen Bereiche berücksichtigt
werden.
Die Lerntherapeuten des LRS Instituts Magdeburg wollen einen Überblick
über die Grundlagen des Schriftspracherwerbs geben und Möglichkeiten
der Förderung im Bereich der Kindertagesstätten un der Grundschule
vorstellen. Da Einschränkungen der Schreib- und Lesefähigkeiten
sich aber auch in den oberen Klasenstufen zeigen und oftmals auch
auf Defizite in den Vorläuferfähigkeiten verweisen, sind
Lehrkräfte der weiterführenden Schulen ebenso eingeladen.
Die Veranstaltung ist als Lehrerfortbildung anerkannt.
Schüler zeigen oftmals eine hohe Variabilität ihrer Rechtschreibfehler.
Manche dieser Fehler entstehen durch Flüchtigkeit oder Unaufmerksamkeit,
andere verweisen auf Rechtschreibschwierigkeiten, die durch grundlegende
Probleme mit der Schriftsprache entstehen und sich in einem mangelnden
Textverständnis oder einer ungenügenden schriftlichen Ausdrucksfähigkeit
niederschlagen.
Die Mitarbeiter des Lese- und Rechtschreibschwäche- Instituts
Magdeburg möchten interessierten Pädagogen Fehlertypen und
Teilfertigkeiten vorstellen, die Schülern besondere Probleme
bereiten und erläutern, wie Rechtschreib- und Leseauffälligkeiten
erkannt und eingeschätzt werden können.
Die Veranstaltung ist als Lehrerfortbildung anerkannt.
Schüler mit Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten leiden in jeder
Unterrichtsstunde unter ihrem Problem und benötigen deshalb eine
besondere Betreuung durch die jeweilige Lehrkraft. Diese Unterstützung
sollte keinen Ausschluss von den geforderten Aufgaben und der Lerngruppe
vorsehen, sondern vielmehr darauf ausgerichtet sein, diesem Schüler
mittels besonderer Methoden und Instrumentarien, die auf den jeweiligen
Leistungsrückstand abgestimmt sind, die Lösung der Aufgabe
zu ermöglichen.
Die Lerntherapeuten des LRS Instituts Magdeburg wollen sowohl methodische
Ansätze näher bringen als auch eine Konzeption von Arbeitsmitteln
vorstellen, die den betroffenen Schülern die Chance geben, den
Fach- und Deutschunterricht zu verfolgen und zu begreifen. Im Rahmen
dieser Veranstaltung soll auch auf die (gesetzlichen) Möglichkeiten
des Nachteilsausgleichs eingegangen werden.
Die Veranstaltung ist als Lehrerfortbildung anerkannt.
Immer häufiger müssen Schüler wegen massiver Lernrückstände
durch Schul- und Kinderpsychologen oder durch freie Anbieter auf eine
Teilleistungsstörung gestetet werden. In der Schule werden die
Testergebnisse zur Feststellung einer modifizierten Leistungsbewertung
ebenso benötigt wie zur Erstellung eines Förderplans.
Züricher Lesetest, Prozentrang, DRT 4 oder WRT 4/5, HSP 5-9 B
oder EK, kritischer Bereich für eine LRS, CFT 20, Wahrnehmungsrichtung,
HAWIK III, 5.-9. PR, Regelfehler - diese und weitere Bezeichnungen
in den vorliegenden Gutachten bewirken bei vielen Lesern zunächst
Unverständnis und stehen einer Hilfestellung für die betroffenen
Schüler entgegen.
Die Lerntherapeuten des LRS Institutes Magdeburg wollen gängige
Testverfahren zur LRS-Diagnostik vorstellen und die Besonderheiten
der quantitativen und qualitativen Fehlerauswertung erläutern.
Ebenso soll auf die Erstellung von Förderplänen eingegangen
werden, um eine inidividuelle Unterstützung der betroffenen Schüler
zu erreichen.
Schüler mit Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten leiden in jeder
Unterrichtsstunde unter ihrem Problem und benötigen deshalb eine
besondere Betreuung in Form des Förderunterrichts. Die Förderung
sollte darauf ausgerichtet sein, jedem Schüler mittels individueller
Methoden und Instrumentarien, die auf den jeweiligen Lernstand abgestimmt
sind, die einsichtige und nachvollziehbare Lösung einer Rechtschreibaufgabe
zu ermöglichen.
Die Lerntherapeuten des LRS Instituts Magdeburg wollen sowohl methodische
Ansätze zur Vermittlung der Schreibstrategien näher bringen
als auch eine exemplarische Fördergruppe vorstellen. Ausgehend
von diesen Fallbeispielen werden individuell konzipierte Übungen
und Arbeitsblätter besprochen. Im Rahmen dieser Veranstaltung
soll somit auf die schulische Förderung, die u.a. die Möglichkeit
des Nachteilsausgleichs einschließt, ebenso eingegangen werden
wie auf die häusliche Förderung.
Die Veranstaltung ist als Lehrerfortbildung anerkannt.
Kinder erlernen das Lesen und Schreiben in der Grundschule. In den
weiterführenden Klassen wird der sichere Umgang mit der Schrift
weitgehend erwartet. Einige Kinder können aber die neuen Lerngegenstände
nicht ausreichend erfassen, da sie die wichtigsten Voraussetzungen,
das Lesen und das Schreiben, nicht oder nur mangelhaft beherrschen.
Diese Kinder leiden oftmals erheblich unter dem Leistungsdruck in
der Schule, aber auch durch den Vergleich mit den Mitschülern.
Eltern und Lehrer suchen nach Ursachen und eigenen Unterstützungsmöglichkeiten,
müssen die Kinder aber auch auf bessere Noten und einen guten
Schulabschluss hinweisen.
Die Lerntherapeuten des Lese- und Rechtschreibschwäche-Instituts
Magdeburg möchten innerhalb der Bildungsveranstaltung auf die
Ursachen einer (spät auftretenden) LRS eingehen, die Probleme
der betroffenen Kinder in den einzelnen Fächern und im sozialen
Umfeld vorstellen und erläutern sowie Eltern und Lehrer im Umgang
mit den Schwierigkeiten der Kinder beraten.
Jungen lesen oftmals langsamer, sie lesen seltener, beteiligen sich
weniger am Schülergespräch im Literaturunterricht. Bereits
ab der 5. Klasse lehnen zu viele Jungen den Deutschunterricht als
langweilig und das Lesen als nicht erforderlich ab. Sie umgehen sämtlichen
Lesestoff und versuchen selbst Aufgabenstellungen im Fachunterricht
durch das Ermitteln vertrauter Schlagwörter zu erfassen.
Das Beherrschen der Lesetechnik als eine Übertragung von Buchstabenverbindungen
zu Lautgebilden stellt für Mädchen oftmals eine geringere
Schwierigkeit dar als für ihre Mitschüler. Aber auch ein
fehlerfreier Lesevortrag lässt noch keine Rückschlüsse
auf das Verständnis des Erlesenen zu. Dennoch müssen Eltern
und Pädagogen versuchen, zum Lesen zu motivieren und eine nachhaltige
Lesehilfe zu organisieren.
Die Therapeuten des Lese- und Rechtschreibschwäche Instituts
Magdeburg wollen innerhalb dieser Veranstaltung auf die Leseentwicklung
unter Berücksichtigung jungentypischer Schwierigkeiten und auf
unterschiedliche Texte, Textsorten bzw. Lesesituationen eingehen,
um sowohl Freude am Lesen zu erzeugen als auch Textverständnis
zu erreichen. Ebenso sollen Möglichkeiten des häuslichen
Lesens und die Vielzahl der Leseanlässe besprochen werden. Die
Veranstaltung ist als Weiterbildung freier Träger anerkannt.
Kinder erlernen das Lesen und Schreiben in der Grundschule. In den
weiterführenden Klassen wird der sichere Umgang mit der Schrift
erwartet. Einige Kinder können den neuen Schulstoff nicht anwenden,
weil sie die wichtigste Voraussetzung, das Lesen und Schreiben, nicht
oder mangelhaft beherrschen. Diese Kinder leiden oftmals erheblich
unter dem Leistungsdruck in der Schule, aber auch durch den Vergleich
mit den Mitschülern. Eltern und Lehrer suchen nach Ursachen und
eigenen Unterstützungsmöglichkeiten, müssen ihr Kind
aber auch auf bessere Noten und einen guten Schulabschluss hinweisen.
Das Lese- und Rechtschreibschwäche-Institut Magdeburg möchte
innerhalb der Informationsveranstaltung auf die Ursachen einer (spät
auftretenden) LRS eingehen, die Probleme der betroffenen Kindern in
den einzelnen Fächern und im sozialen Umfeld erläutern und
Eltern im Umgang mit den Schwierigkeiten ihrer Kinder beraten.
Beobachten Eltern über einen langen Zeitraum Schwierigkeiten
ihrer Kinder bei der Entwicklung der Rechtschreib- und Leseleistungen,
sind die ersten Reaktionen verstärktes häusliches Üben
oder auch die Nutzung eines Nachhilfelehrers.
Ergeben sich trotz aller Bemühungen keine ausreichenden Verbesserungen
der Schreib- und Lesefähigkeit, könnte eine Lese- und Rechtschreibschwäche
vorliegen. Um ihr begegnen zu können, besitzt die Schule gesonderte
Möglichkeiten des Nachteilsausgleiches oder der Erstellung eines
Förderplans. Aber auch das häusliche Üben, z.B. in
Form von Abschreibaufgaben oder der Verwendung von Wortschatzkästen,
muss überprüft werden.
Die Lerntherapeuten des LRS Instituts Magdeburg wollen Eltern über
rechtliche Gegebenheiten, die auf dem Leistungserlass des Kultusministeriums
beruhen und von der Schule des Kindes gewährleistet werden können,
ebenso informieren wie über angemessene außerschulische
Hilfemaßnahmen, damit der erfolgreiche Abschluss der Schulzeit
so wenig wie möglich behindert wird.
Alle Eltern von Zeit zu Zeit über die Rechtschreibung ihrer Kinder
entsetzt. Einige Kinder aber schreiben über eine lange Zeit kaum
lesbare Wörter. Lehrer äußern Besorgnis und Eltern
erhöhen daraufhin die Übungsstunden am Nachmittag. Die Kinder
und Jugendlichen erhalten Hinweise zur Rechtschreibung und bemühen
sich, aber dennoch bleibt der Erfolg aus. Wenn zusätzlich Schulangst,
Bauch- oder Kopfschmerzen hinzukommen oder Schreib- und Leseaufgaben
vermieden werden, dann kämpft das Kind mit einem für ihn
nicht überschaubaren Problem. Es schreibt immer schlechter als
die Mitschüler und alle anderen Personen, die es kennt.
Die Lerntherapeuten des Lese- und Rechtschreibschwäche-Instituts
Magdeburg wollen über die Ursachen einer LRS ebenso informieren
wie über die Abgrenzung der Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten
von kurzfrisitgen Schreibproblemen. Außerdem sollen der umgang
mit der Lese- und Rechtschreibschwäche und die Unterstützungsmöglichkeiten
durch Elternhaus und Schule besprochen werden.
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